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Zurück zur Normalität – Eine Bitte die wichtige Diskussion richtig zu führen

Thomas Aurich, Technologie-Botschafter automotiveland.nrw:

Gesundheit und Schritte zur Normalität müssen nicht im Gegensatz stehen  Natürlich kann der Shut Down des öffentlichen Lebens und damit das Herunterfahren großer Teile der Wirtschaft nicht die einzige und endgültige Antwort auf die Corona-Pandemie sein. Diese Vollbremsung quasi unseres ganzen Lebens war die richtige reflexhafte, erste Antwort auf die plötzliche lebensbedrohende Gefahr. Dennoch ist es wichtig und richtig nicht nur mit aller Kraft auf der Bremse zu stehen, sondern damit zu beginnen nachzudenken, wie es weitergehen soll. Es geht nicht um eine simple Lockerung oder ein Exit-Szenario bzw. eine Ausstiegsstrategie. Diese leider bislang verwendeten Begriffe beschreiben nicht, um was es wirklich geht. 

Es geht vielmehr darum, wie man ebenso kontrolliert, mit weiterhin voller Konzentration auf ein minimiertes Infektionsrisiko, die wirtschaftliche Tätigkeit wieder aufnehmen kann. Was sind die Bedingungen? Wann ist der richtige Zeitpunkt?  Welche Vorkehrungen sind zu treffen? Sicherlich werden wir dafür neue und andere Einschränkungen  hinnehmen müssen, vielleicht müssen Unternehmen und Geschäfte Arbeitsabläufe und -plätze anders gestalten; vielleicht müssen wir alle –  wenn wir uns im öffentlichen Raum bewegen  – eine Art Bewegungstracking akzeptieren und alle Atemschutzmasken tragen. Doch, dass es möglich ist, dass Infektionsschutz und soziales Miteinander keine Gegensätze sein müssen, zeigen uns die Beispiele Südkorea, China und Singapur.

Weil es aber dazu einen gesellschaftlichen Konsens braucht, ist es wichtig dieser Diskussion nicht auszuweichen, sondern die Zeit des aktuellen Stillstandes zu nutzen, sie jetzt zu führen, um rechtzeitig Entscheidungen treffen zu können, bevor wir mit einer Vollbremsung steuer- und orientierungslos gegen die Wand prallen.

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