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Experten-Hearing zum Thema Elektromobilität – 13. Dezember 2019

automotiveland.nrw – das Cluster der Automobil-Zulieferindustrie in Nordrhein-Westfalen – veranstaltete am Freitag, den 13.12.2019, im Lichtturm in Solingen ein breit angelegtes Experten-Hearing zum Thema Elektromobilität mit dem Ziel, Transparenz darüber zu erlangen, welche Erfolgskriterien für eine schnelle, flächendeckende Durchsetzung der E-Mobilität entscheidend sind.

Auslöser für das Experten-Hearing war die Tatsache, dass aktuelle Entwicklungen auf der Herstellerseite Impulse für eine breitere, signifikante Etablierung der Elektromobilität spürbar werden lassen. Insbesondere durch die Tatsache, dass große Hersteller wie Volkswagen nun durch umfassende Modelloffensiven intensiv in den E-Auto-Markt einsteigen, bekommt auch das Thema Ladeinfrastruktur eine neue Dringlichkeit.
„Wir haben dieses Hearing gemeinsam mit den Betriebsratskollegen des Volkswagen-Werks Braunschweig initiiert, weil uns die Sorge umtreibt, dass die Verbraucher die neuen E-Modelle u.a. deswegen nicht annehmen, weil diese schlichtweg aufgrund mangelnder Ladeinfrastruktur in ihrem Lebensumfeld nicht das Vertrauen haben, diese Fahrzeuge in ihrem Alltag auch friktionsfrei nutzen zu können.“, so automotiveland.nrw-Geschäftsführer Stephan A. Vogelskamp. „Eine solche Reaktionskette“, so Vogelskamp weiter, „hätte aber sofort einen negativen Effekt auf unsere Zuliefer-Unternehmen und den gilt es nun durch die Entwicklung gemeinsamer Handlungsstrategien aller Beteiligter – Bund, Länder, Kommunen, Infrastrukturbetreiber, Hersteller, Wohnungswirtschaft, Energieversorger und Mobilitätsanbieter – zu vermeiden.“.Um einen umfassenden Überblick zu den wesentlichen Treibern und Barrieren der E-Mobilität aller relevanten Akteure über dieses fokussierte Hearing erfassen zu können, gaben sowohl Vertreter der Landesregierung als auch Vertreter bedeutender Unternehmen wie Volkswagen AG, LIDL Deutschland, EBG Group, APTIV Services Deutschland, WKW Group oder e2go ihre Fach-Statements im Lichtturm ab. Ebenso ihren Input gaben kommunale Player wie die GWG Wuppertal und die Stadt Remscheid, das Deutsche Rote Kreuz Solingen und die Fachanwaltskanzlei Becker Büttner Held, die den komplexen regulatorischen Rahmen rund um das Thema E-Mobilität eindrucksvoll skizzierte.
Aus dieser so gewonnen „360° Perspektive“ zum Thema E-Mobilität ergab sich vor allem die Erkenntnis, dass das Thema E-Mobilität neue „konkrete Koalitionen“ vor Ort braucht: „Die Umsetzung der Etablierung der E-Mobilität und die Realisierung einer Mobilitätswende findet konkret vor Ort in den Quartieren statt.“, so Vogelskamp, „Hier müssen wir nun gemeinschaftlich überzeugende best-practice-Beispiele schaffen. Das Bergische Städtedreieck wäre hierfür eine perfekte Gebietskulisse.“.
automotiveland.nrw wird nun im Zusammenschluss mit den Akteuren des Hearings auf Politik und Verwaltung zugehen, um diese für die Notwendigkeit der Initiierung von best-practice-Projekten zu sensibilisieren.

Die Referentinnen und Referenten des Hearings Elektromobilität am 13.12.2019:

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